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Intensive Projektwoche zu psychischen Erkrankungen
Vier Tage lang beschäftigten sich die Teilnehmer*innen mit dem wichtigen und oft verborgenen Thema „Psychische Erkrankungen – ein Thema im Verborgenen auch für pädagogische Fachkräfte?!?“ Dabei entstanden vielfältige kreative Projekte zu verschiedenen psychischen Erkrankungen wie Depression, Borderline, Essstörungen, Traumata und weiteren sensiblen Themen.
Die Ergebnisse der Projektwoche überzeugen durch ihre Vielfalt und Tiefe.
Es entstanden:
- Ein KI-gestütztes Bilderbuch über psychische Erkrankungen
- Handpuppen mit den „Gesichtern der Depression“
- Eine Gefühlekiste zur Corona-Zeit
- Kritische Auseinandersetzung mit Social Media
- Podcasts, Filme, Ton-Installationen, Schaubilder
Neben der intensiven Recherche, Interviews und Straßenumfragen sowie kreativen Werkraumarbeiten wurde auch das seelische Gleichgewicht der Studierenden gefördert. Lehrkraft Helga Schneider gestaltete einen Chill-Raum mit entspannter Atmosphäre und einer Live-Kamera mit Blick nach Italien, um Momente der Ruhe und Erholung zu ermöglichen.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Theatergruppe „Apropos“, die mit Menschen mit psychischen Erkrankungen ein selbst entwickeltes Theaterstück zum Thema Wahrnehmung präsentierte. Ein herzliches Dankeschön gilt Ariadne e.V. (Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie) sowie der Theatergruppe für diesen beeindruckenden und bereichernden Beitrag.
Am letzten Tag der Projektwoche wurden alle Arbeiten im Rahmen eines Gallery Walks präsentiert. Die Vielfalt, Kreativität und persönliche Auseinandersetzung mit psychischen Erkrankungen wurde spürbar und die Studierenden nutzten die Gelegenheit für intensive Gespräche und einen wertvollen Austausch.
Vier Tage voller Inspiration, Input und neuer Perspektiven gingen damit zu Ende. Wir danken allen Beteiligten für die bewegenden Eindrücke und das engagierte Mitwirken an dieser wichtigen Projektwoche.
Einblicke in die bewegende Projektwoche gibt es auch in einem kurzen Video auf unserem Instagram-Kanal.