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Exkursion ins Museum Fünf Kontinente in München

Unsere Studierenden aus dem ersten Ausbildungsjahr (FK 1) der Fachakademie für Sozialpädagogik besuchten im Rahmen der PML-Vertiefung (Praxis- und Methodenlehre) zum Thema „Tattoo & Piercing“ das Museum Fünf Kontinente in München. Begleitet wurden sie von Ines Wilnhammer, stellvertretende Schulleitung.

Im Mittelpunkt der Exkursion stand die Auseinandersetzung mit Körperschmuck als kulturelles Phänomen. Die Studierenden erhielten spannende Einblicke in die Geschichte und Bedeutung von Tätowierungen und Piercings in verschiedenen Gesellschaften. Dabei wurde deutlich, dass Körpermodifikationen seit Jahrtausenden Teil menschlicher Ausdrucksformen sind. Bereits bei Ötzi konnten Tätowierungen nachgewiesen werden, die als frühe Zeugnisse dieser Praxis gelten. Auch historische Mythen und Erzählungen, etwa über mögliche Tattoos bei Kaiserin Sissi, regten zur Reflexion über kulturelle Wahrnehmungen von Körper und Identität an.

Zwischen Initiationsritualen, symbolischen Bedeutungen und individuellen Ausdrucksformen wurde sichtbar, welche Rolle Tattoos und Piercings sowohl historisch als auch in der heutigen Jugendkultur spielen. Die Exkursion bot damit einen anschaulichen und praxisnahen Zugang zu kultureller Bildung und förderte das Verständnis für vielfältige Lebenswelten.