Kunstprojekt im Nachklang zum Fachtag – der Fingerabdruck als Sinnbild für das Grundgesetz

    Alle haben ihn und trotzdem jeder einen anderen – der Finderabdruck ist so individuell wie die Person, die ihn trägt.  Heidi Petra Schworobuk, Kunstlehrerin an unserer Fachakademie, wollte erneut das Thema des Fachtags Rassismus und Rechtsextremismus aufgreifen und hat sich – wie immer – etwas ganz besonderes ausgedacht.
    Das Grundgesetz lässt keine Interpretation offen: Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe oder Religion. Dem steht die Individualität des Einzelnen gegenüber.
    Was bringt das so aussagekräftig auf den Punkt wie der Fingerabdruck. Aus den Linien, Kurven, Wellen und Formen ist nicht erkennbar, welcher Mensch dahinter steckt. Ist es eine Frau, ein Mann? Asiate oder Europäer? Christ oder Muslime? Fingerabdrücke sind so einzigartig, dass sogar eineiige Zwillinge unterschiedliche aufweisen.

     „Die Studierenden haben einen Fingerabdruck des rechten Zeigefingers geliefert, den ich 400% größer kopiert habe. Aufgabe war, mit Tusche und Feder den Fingerabdruck auf A3 mit Tusche auszuführen. Ich wollte damit auch den Umgang mit Tusche und Feder einüben, “ so Schworobuk.  Darüber hinaus sollten die Studierenden aus drei Klassen ihren Namen in einer selbst ausgesuchten Schrift schreiben. Mit den Studierenden wurde die Präsentation im Schulgebäude überlegt, ohne allzu große Kosten zu verursachen oder gleich mit der Bohrmaschine anrücken zu müssen.

    Das Ergebnis sehen Sie in unserer Bildergalerie.

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